Integrale Praxis für Körper- und Selbstbewusstsein Integrale Praxis für Körper- und Selbstbewusstsein

Was ist integrale Meditation bzw. Spiritualität?

  • Wir nutzen die Essenz der Lehren alter Weisheitstraditionen
    + Erkenntnisse der Moderne, Postmoderne und des AQAL Modells.
  • Wir benötigen einen an die heutige Zeit angepassten philosophisch interpretativen Rahmen um uns daran orientieren und miteinander kommuniziern zu können.
    Dazu nutzen wir AQAL.
  • Meditation ist integraler Bestandteil einer umfassenden Lebenspraxis.
  • Meditation ist transrational, das bedeutet einen Bewusstseinszustand zu erreichen,
    in dem äußerst klares hellwaches Gewahrsein und tiefste Entspannung gleichzeitig erreicht werden und der Verstand mit eingeschlossen wird.

Ken Wilber beschreibt drei Hauptperspektiven, die die integrale Lebenspraxis nutzt um sie auf spirituelle Praxis anzuwenden.

  1. Person – ICH Perspektive
    Meditation - ich bin eins mit dem Göttlichen
  2. Person – DU Perspektiven
    Gebet – ich gebe mich dem Höheren hin und bete für Befreiung
  3. Person – ES Perspektive
    Natur, Studium, Philosophie

Meditationstechniken werden als Hilfsmittel verstanden, einen vom Alltagsbewusstsein unterschiedenen Bewusstseinszustand zu üben, in dem das gegenwärtige Erleben im Vordergrund steht, frei von gewohntem Denken, vor allem von Bewertungen und von der subjektiven Bedeutung der Vergangenheit (Erinnerungen) und der Zukunft (Pläne, Ängste usw.). Viele Meditationstechniken sollen helfen, einen Bewusstseinszustand zu erreichen, in dem äußerst klares hellwaches Gewahrsein und tiefste Entspannung gleichzeitig möglich sind.

Man kann die Meditationstechniken grob in zwei Gruppen einteilen:

  • In die passive (kontemplative) Meditation, die im stillen Sitzen praktiziert wird
  • Die aktive Meditation, bei der körperliche Bewegung, achtsames Handeln oder lautes Rezitieren zur Meditationspraxis gehören.

Die Einteilung bezieht sich nur auf die äußere Form. Beide Meditationsformen können geistig sowohl aktive Aufmerksamkeitslenkung als auch passives Loslassen und Geschehenlassen beinhalten. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird unter Meditation jedoch oft nur die passive Form verstanden, so wie sie in Abbildungen des meditierenden Buddha symbolisiert wird.

Meditation kann auch unabhängig von religiösen Aspekten oder sogar von spirituellen Zielen zur Unterstützung des allgemeinen Wohlbefindens und z.B. im Rahmen der allgemeinen und präventiven Psychotherapie geübt werden